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	<title> &#187; Karl Lagerfeld</title>
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		<title>Auf der Lichtung mit&#8230; &#124; Frida Weyer</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 06:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BAMBIblog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Statt sich an der überstrapazierten Dekonstruktion der Mode abzuarbeiten, entwirft die Berlinerin Frida Weyer weltentrückt schöne Kleider, plissiert, drapiert, arbeitet mit hauchzarten Stoffen, mit spielerischen Details und es entstehen Kleider, die wie flüchtige Traumbilder erscheinen, dabei jedoch höchste Schneiderkunst zelebrieren.

Schon ein Jahr nach Gründung ihres eigenen Labels gilt Frida Weyer als eine der vielversprechendsten Designhoffnungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Statt sich an der überstrapazierten Dekonstruktion der Mode abzuarbeiten, entwirft die Berlinerin <a href="http://www.fridaweyer.com/" target="_blank">Frida Weyer </a>weltentrückt schöne Kleider, plissiert, drapiert, arbeitet mit hauchzarten Stoffen, mit spielerischen Details und es entstehen Kleider, die wie flüchtige Traumbilder erscheinen, dabei jedoch höchste Schneiderkunst zelebrieren.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-3973 aligncenter" title="Bild-3-19-09-47" src="http://www.cross-contacts-daten.de/bambiblog/wp-content/uploads/2009/11/Bild-3-19-09-47.jpg" alt="Bild-3-19-09-47" width="450" height="260" /></p>
<p>Schon ein Jahr nach Gründung ihres eigenen Labels gilt Frida Weyer als eine der vielversprechendsten Designhoffnungen im Land und das aus gutem Grund: Ihre Kleider sind anmutig ohne zu stilisieren, weiblich und souverän zugleich. Wir sprachen mit ihr über Optimismus, Zeitgeist und womit ihr Karl Lagerfeld ein riesen Kompliment machte.<span id="more-3904"></span></p>
<p><strong>Worum geht es bei Mode heutzutage? </strong><br />
Das Zauberwort ist Individualität. Das ist auch der Grund, warum ich als Jungdesignerin mit Optimismus in die Zukunft blicke. Mainstream war gestern.</p>
<p><strong>Wie würdest Du dein Label jemandem erklären, der es nicht kennt?<br />
</strong>Frida Weyer ist alterslos und zeitlos &#8211; losgelöst von Trends. Die Kleider können zum Cocktail, zur Gala oder im Business getragen werden. Generell sollten deutsche Frauen viel mehr Kleider tragen. In New York, Paris oder Mailand ist das bereits selbstverständlich.</p>
<p><strong>Deine anmutigen, fließenden Abendroben sind weitestgehend trendresistent. Wie viel Zeitgeist steckt dennoch in Deinen Kollektionen?</strong><br />
Zeitgeist bedeutet, aktuelle Stimmungen aufzugreifen. Man kann sich entweder hineingehen oder versuchen, sie zu brechen, letzteres finde ich spannender. Ich habe mit meiner Frühjahr/Sommer Kollektion 2010 versucht, genau das zu tun und habe einen verspielten, verführerischen Lolita-Look kreiert. Das Publikum war begeistert. Ich bekam Feedback, wie: &#8220;Ihr hattet richtige Frauen, so sexy.&#8221; und jede Frau wollte aussehen wie die Models auf dem Laufsteg &#8211; jede! In Zeiten, in denen Frauen hart arbeiten und ihren &#8220;Mann stehen müssen&#8221;, hat es den Zeitgeist auf den Punkt getroffen. Frauen wollen wieder ihre Weiblichkeit zeigen. Bei Frida Weyer ist dies möglich.</p>
[[Zeige als Diashow]]
<p><strong>Gibt es einen modischen VisionärIn, dessen Kollektionen oder Arbeitsweise Du Dir immer wieder anschaust, um Dich zu inspirieren?</strong><br />
Coco Chanel ist mein ganz großes Vorbild, sie hat ein Imperium aufgebaut, das bis heute an der Spitze der Modewelt glänzt. Eine Meisterleistung, die heute von Karl Lagerfeld par excellence weitergeführt wird – und das vollkommen unabhängig von großen Konzernen wie z.B. LVMH.</p>
<p><strong>Wie viel modisches Potential siehst Du in Berlin? </strong><br />
Berlin ist auf dem besten Weg, eine internationale Modemetropole zu werden. Die Betonung liegt auf &#8220;werden&#8221; &#8211; der Grundstein ist gelegt, gebt uns noch ein bisschen mehr Zeit, Berlin hat so viel Potenzial &#8211; die Trendscouts aus aller Welt können sich nicht irren!</p>
<p><strong>Welches ist Dein best-gehütetstes Modestück?<br />
</strong>Designer gehen mit Kleidung anders um: sie sind von ihnen umgeben, sind ein Teil von ihnen. Es gibt allerdings ein Kleid aus meiner ersten Kollektion, das mir sehr am Herzen liegt – Karl Lagerfeld hat Natalia Avelon darin fotografiert und nannte es “einen Traum aus Gold”. Das hat mich schon sehr stolz gemacht.</p>
<p><strong>Bei der Wahl der Garderobe zum wichtigsten deutschen Medienpreis, dem BAMBI: Besser Sex oder zeitlose Grazie?<br />
</strong> Zeitlose Grazie. Es gibt leider immer wieder sehr geschmacklose Outfits auf solchen Events.<br />
<strong><br />
Gibt es No-Gos oder Dinge, die Du unbedingt sehen möchtest?</strong><br />
Ich bin ein Gegner des Botox-Zeitalters. Frauen sollten wieder lernen, in Würde zu altern. Catherine Deneuve ist eines der besten Beispiele. Sie ist mittlerweile über sechzig und sieht fantastisch aus. In ihrem Gesicht ist so viel Leben und gelebtes Leben.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-3974 aligncenter" title="fridaweyer_portrait_nov09" src="http://www.cross-contacts-daten.de/bambiblog/wp-content/uploads/2009/11/fridaweyer_portrait_nov09.jpg" alt="fridaweyer_portrait_nov09" width="450" height="644" /></p>
<p><strong>Wofür hättest Du selbst einen Bambi verdient?</strong><br />
Für meinen Idealismus.</p>
<p><strong>Und wofür hättest Du keinen verdient?</strong><br />
Für meine Rastlosigkeit, damit kann ich manche Menschen wirklich zur Weißglut bringen. Mein Hund findet das aber ganz toll.</p>
<p><strong>Gäbe es einen Menschen, dem Du gern einen Bambi verleihen würdest?</strong><br />
Ich ziehe meinen Hut vor allen Menschen, die sich sozial engagieren.</p>
<p><a href="http://www.fridaweyer.com/" target="_blank">www.fridaweyer.com</a></p>
<p><em>Interview &gt; Julia Christian</em></p>
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		<title>Jil Sander &#124; Visionär minimal</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 07:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>julia</dc:creator>
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Was Yves Saint Laurent in Frankreich gelang, schuf Jil Sander in Deutschland: Sie veränderte alles und kehrte doch nichts um. Die Deutsche etablierte für die Frau den Anzug und spielte dabei so virtuos mit Stoff und Proportion, dass die Weiblichkeit nicht anmutiger hätte sein können. Nicht klassisch im Sinne von Kurven, vielmehr feminin im Sinne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3530" title="AP0001240118" src="http://www.cross-contacts-daten.de/bambiblog/wp-content/uploads/2009/11/AP0001240118.jpg" alt="AP0001240118" width="450" height="474" /></p>
<p>Was Yves Saint Laurent in Frankreich gelang, schuf Jil Sander in Deutschland: Sie veränderte alles und kehrte doch nichts um. Die Deutsche etablierte für die Frau den Anzug und spielte dabei so virtuos mit Stoff und Proportion, dass die Weiblichkeit nicht anmutiger hätte sein können. Nicht klassisch im Sinne von Kurven, vielmehr feminin im Sinne souveräner, starker Frauen, die fließend puristische Hüllen benötigen, um sowohl im Alltag als auch im Beruf zu bestehen.<span id="more-3473"></span></p>
<p>Dieser textile Feminismus mag aus heutiger Sicht überflüssig erscheinen, doch als Jil Sander 1967 – damals noch Moderedakteurin bei &#8220;Petra&#8221; – im Hamburger Stadtteil Pöseldorf ihre erste Boutique eröffnete, in der sie auch eigene Entwürfe verkaufte, steckte die Mode noch immer im Vielviel-Dilemma der Wirtschaftswunderjahre fest.</p>
<p>Anfang der Siebziger begann sie damit, Damenkleidung aus luxuriösen Herrenstoffen zu fertigen, entwickelte neue Schnitte und Materialien, reduzierte alles Überflüssige und zeigte 1973 ihre erste vollständige Kollektion auf dem Mailänder Laufste: Asketisch strenge Anzüge und Mäntel, puristische Kaschmirentwürfe und monochrome Seidenkleider, die das gestalterische Fundament für den Weltruhm der Deutschen Modedesignerin bildeten.</p>
<p><img title="AP960308040" src="../wp-content/uploads/2009/11/AP9603080401.jpg" alt="AP960308040" width="450" height="788" /></p>
<p>Ihre Kollektionen kehrten dem scheiderischen Exzess der Achtziger den Rücken und machten Understatement attraktiv. Als sich ihr androgynes Design durchsetzte und ihre Kollektionen in den Neunzigern heißer gehandelt wurden, als Giorgio Armanis (<em>„Jil Sander is hot Armani not“</em>), hatte sie als Nachfolgerin von Karl Lagerfeld eine Gastprofessur an der <a href="http://www.dieangewandte.at/jart/prj3/angewandte/main.jart" target="_blank">Hochschule für angewandte Kunst</a> in Wien und wurde 1997 mit einem BAMBI ausgezeichnet.   Doch dann folgte, was für jeden Modekenner bis heute ein Desaster ist: Die Hamburgerin holte sich einen Partner ins Boot, verkaufte 75% der Aktien an die italienische Prada-Gruppe und aufgrund unüberbrückbarer Differenzen mit Prada-Chef Patrizio Bertelli stieg sie 1999 aus ihrem eigenen Unternehmen aus. 2003 kehrte sie noch einmal als Verantwortliche für das Design der Marke zurück, um sich im darauffolgenden Jahr endgültig zurückzuziehen.</p>
<p>Seit diesem Jahr designt Jil Sander wieder. Für die japanische Marke &#8220;Uniqlo&#8221; und es bleibt zu hoffen, dass die krisenerprobte Visionärin auch bald wieder in Europa den gestalterischen Raum bekommt, den sie sich selbst erkämpft und seit jeher verdient hat.</p>
<p><em>Text &gt; Julia Christian<br />
Fotos &gt; AP</em></p>
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		<title>Claudia Schiffer &#124; Ein Supermodel erobert die Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 10:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BAMBIblog</dc:creator>
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Von der Tanzfläche auf den Laufsteg. Dieser Traum vieler Mädchen ging für Claudia Schiffer in Erfüllung. 1987 wurde die blonde Schönheit im Alter von 17 Jahren von  Michel Levaton, Chef der Modelagentur Metropolian, in einer Diskothek entdeckt. Es folgte eine beispiellose Modelkarriere. „La Schiffer“ wurde zur Muse von Karl Lagerfeld und die Modehäuser rissen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1756" title="schiffer_2_AP" src="http://www.cross-contacts-daten.de/bambiblog/wp-content/uploads/2009/10/schiffer_2_AP.jpg" alt="schiffer_2_AP" width="450" height="316" /></p>
<p>Von der Tanzfläche auf den Laufsteg. Dieser Traum vieler Mädchen ging für Claudia Schiffer in Erfüllung. 1987 wurde die blonde Schönheit im Alter von 17 Jahren von  Michel Levaton, Chef der Modelagentur Metropolian, in einer Diskothek entdeckt. Es folgte eine beispiellose Modelkarriere. „La Schiffer“ wurde zur Muse von Karl Lagerfeld und die Modehäuser rissen sich um Deutschlands Fräuleinwunder. <span id="more-1755"></span>Innerhalb kürzester Zeit eroberte sie die Laufstege dieser Welt und reihte sich ein in die Riege der Supermodels um Naomie Campbell, Ellen Macpherson und Cindy Crawford. Keine Modezeitung, von der einem nicht ihr lächelndes Gesicht entgegen strahlte. Bereits 1991 avancierte „Clodia“, wie Karl Lagerfeld sie in seiner unnachahmlichen Art gerne ruft, zum bestbezahlten Model der Welt. Im selben Jahr wurde sie in München mit dem Goldenen Reh geehrt. Und auch heute ist die Faszination von „La Schiffer“ ungebrochen. Immer noch zieht sie die Blicke auf sich und lukrative Deals an Land. Derzeit ist sie wieder gemeinsam mit ihren Kolleginnen Naomi Campbell und Eva Herzigova in einem Werbespot für Dolce &amp; Gabbana zu sehen. Ein Spot, der für Aufsehen sorgte. Denn die Supermodels scheinen auch Superkräfte zu besitzen und gegen die Spuren der Zeit immun zu sein. Und so werden wir uns bestimmt auch in Zukunft noch an der blonden Schönheit erfreuen können. Nur eine Sache, die kommt für die 39-Jährige nicht mehr in Frage: In diesem Jahr verkündete Claudia Schiffer ihren definitiven Rückzug vom Catwalk.</p>
<p><em>Bildcredit &gt; AP<br />
 Autor &gt; Constantin Riepe</em></p>
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		<title>Karl Lagerfeld &#124; Ein Mann wie ein Magnetfeld</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 05:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BAMBIblog</dc:creator>
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Dass Karl Lagerfeld im Laufe seiner Karriere bereits zwei BAMBIs verliehen bekam, kann man aus zweierlei Richtungen deuten. Variante 1: Lagerfeld ist gleichbleibend kreativ, wenn nicht sogar, linear zu seinen Lebensjahren, anwachsend kreativer. Variante 2: Zwischen BAMBI 1 und BAMBI 2 liegen 16 Jahre und die nutzte der Modekaiser, um sein Œuvre mal eben um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cross-contacts-daten.de/bambiblog/wp-content/uploads/2009/10/Karl_lagerfeld_Artikel_Brauer-.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-354" title="Karl_lagerfeld_Artikel_Brauer-" src="http://www.cross-contacts-daten.de/bambiblog/wp-content/uploads/2009/10/Karl_lagerfeld_Artikel_Brauer-.jpg" alt="Karl_lagerfeld_Artikel_Brauer-" width="500" height="339" /></a></p>
<p>Dass Karl Lagerfeld im Laufe seiner Karriere bereits zwei BAMBIs verliehen bekam, kann man aus zweierlei Richtungen deuten. Variante 1: Lagerfeld ist gleichbleibend kreativ, wenn nicht sogar, linear zu seinen Lebensjahren, anwachsend kreativer. <span id="more-353"></span>Variante 2: Zwischen BAMBI 1 und BAMBI 2 liegen 16 Jahre und die nutzte der Modekaiser, um sein Œuvre mal eben um unzählige Kreativdisziplinen zu erweitern. Galt Lagerfeld bis 1989 vor allem als hochbegabter, wenn auch pragmatischer Reanimateur von Häusern wie Chanel, Chloé oder Fendi, begann er Mitte der Neunziger seine schier unersättliche Kreativität auch auf Bereiche abseits der Mode auszuweiten.</p>
<p>Er illustriert, fotografiert, filmt, dekoriert, schreibt und entwirft ganz nebenbei noch knapp zwanzig Kollektionen pro Jahr. Kritiker werten die polarisierendes Bonmots Lagerfelds oft als Selbstgefälligkeit, doch es ist seine wilhelminische Disziplin, die kindliche Rastlosigkeit und sein ungeheurer Fundus an Wissen, das den offiziell 71-jährigen davor bewahrt, sich auf dem eigenen Ruhm auszuruhen.</p>
<p>Im Jahr 2005 wurde ihm der BAMBI für seine herausragenden Erfolge, seine umfassende Kreativität und die kreative Inszenierung seines Lebens als ästhetisches Gesamtkunstwerk verliehen. Karl Lagerfeld hat sich selbst schon x-mal neu erfunden, und jede Version bleibt gleichbleibend magnetisch.</p>
<p><em><br />
Bildcredit &gt; Brauer<br />
Autor &gt; Julia Christian</em></p>
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